Frühstück gehört leider zu den am meisten unterschätzen und verpassten Mahlzeiten.

Dabei ist ein guter Start in den Tag mehr als wichtig. Denn ohne ein gutes Frühstück fehlt Dir die benötigte Energie, um richtig gut durch den Tag zu kommen. Je länger Du ohne Energie bist, umso langsamer wird Dein Stoffwechsel… und genau das ist nicht gut.

Ich bin ehrlich, ich gehöre auch eher zu den Frühstücksmuffel, zumindest habe ich ziemlich lange nicht oder das falsche gefrühstückt. Mir war das alles zu viel, ich zu träge.
Aber wenn man sich mit gesundem Essen beschäftigt, Wert auf gute Ernährung legt und auch Gewicht reduzieren möchte, wird einem schnell klar, ohne Frühstück geht das nur schwer.

Ich habe viel probiert und viel wieder verworfen und doch eine perfekte Lösung gefunden. Und an dieser Lösung halte ich fest und esse es nun fast täglich zum Frühstück: Chia Nuss Pudding mit Obst.

Worauf solltest Du beim Frühstück achten?

Unsere Lebensbedingungen und Arbeitszeiten sind einem ständigen Wandel unterlegen… Manche sagen sogar, Frühstück sei nicht mehr zeitgemäß und es wäre richtiger es ganz zu streichen. Doch ist das richtig?

Bedenkt man, dass unser Körper auch nachts arbeitet, so wird immer klarer, dass ein Frühstück unabdingbar ist, wenn man gesund und fit in den Tag starten und nicht gleich am Vormittag einer Heißhungerattacke unterliegen möchte.

Lässt Du Dein Frühstück dagegen morgens regelmäßig ausfallen, treten relativ schnell Symptome wie Antriebslosigkeit, Übelkeit oder Konzentrationsschwäche auf. Es fehlt einfach an Energie, die unser Gehirn genötigt, um Leistung zu bringen.

Auch für  Frühstücksmuffel gibt es richtig gute Lösungen wie beispielsweise Chia Pudding.

Die gute Mischung macht’s!

Ein gesundes Frühstück kann genau genommen sehr viel bedeuten…

Und deshalb gibt es für Menschen ohne besondere Einschränkungen oder Unverträglichkeiten, ein paar einfache Tipps von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE):
• Vollkornprodukte im Fokus
• Natürlich, möglichst fettarme Lebensmittel
• eine Portion Gemüse oder eine Portion Obst sind gesund
• mindestens 2 Liter trinken bsw. Tee oder Wasser

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So klappt’s am Besten

Wie Du Dein Müsli morgens isst, z.B. mit Haferflocken, Naturjoghurt und Obst, ein Chia-Nuss Pudding, einen Shake, Smoothi oder ein Brot zum Frühstück ist Dir überlassen, nur eines ist wichtig, der gesunden Vielfalt sollten dabei keine Grenzen gesetzt sein. Probiere es aus, lass Deiner Phantasie freien Lauf und hau rein 😉
Wenn Du morgens eher herzhaft essen möchtest, empfiehlt es sich aber, eher nicht Salami oder fetten Brotbelag zu wählen. Angebracht sind hier eher Schinken, vegetarische Brotaufstriche, Gemüse wie Tomaten- oder Gurkenscheiben oder Paprika zu verwenden. Streichfette wie Butter oder Margarine solltest Du eher sparsam verwenden.

Aber auch bei Milch- und Milchprodukten kannst Du auch mal zu den fettreduzierten Produkten greifen oder aber zur Abwechslung pflanzliche Joghurts auf Basis von Soja verwenden.
Das Ganze hat auch einen entscheidenden Vorteil: Wer sich im Alltag abwechslungsreich, gezügelt und gesund ernährt, kann ruhig auch mal schlemmen. Und wer macht das nicht gerne…
Wichtig ist nur, dass Du den gesunden Umgang mit Lebens- und Genussmitteln nicht vergisst und wieder zu Deinen Routinen zurückkehrst.

Fünf Frühstücksmythen, die immer noch kursieren

Whhhoohhooo… um das Frühstück ranken sich viele Mythen und Sprüche: „Du sollst frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettler“.
Müsli und Saft sind immer gesund, Honig ist besser als Marmelade und Kaffee geht schon mal gar nicht, der entzieht dem Körper Wasser. Tja, aber was stimmt davon?

1. Mythos: Kaffee ist ungesund, weil er dem Körper Wasser entzieht.

Dieser Mythos gehört längst zur Geschichte… in vielen Studien wurde diese generelle Anschuldigung, Kaffee entziehe dem Körper Flüssigkeit mittlerweile widerlegt. Ab einer Menge von mehr als vier Tassen scheidet der Körper vermehrt Flüssigkeit aus. Es ist also unproblematisch, wenn Du Deinen Kaffeekonsum etwas maßregelst… aber nur so ein Tipp: Gründer Tee ist auch ganz wunderbar geeignet, um müde Geister munter zu machen 😉 Diesen Mythos kannst du also abharken.

2. Mythos: Esse Morges wie ein Kaiser.

Bei der Vorstellung hat man gleich mal so richtig schöne Bilder im Kopf… ein super schönes Frühstücksbüffet mit allem was man sich so vorstellen kann… dazu Freunden, ein fett gedeckter Tisch, dazu schöne Gespräche. Wenn Du das tun kannst, dann starte so in den Tag, aber achte dabei auf die Auswahl gesunde und ausgewogene Lebensmittel, die findet man in der Regel nämlich auch auf einem solchen Buffet…

3. Mythos: Müsli ist immer gesund.

Ok, das ist ein fake bzw. hier musst Du ganz genau hinschauen. Oft findet sich in den gekauften Müslimischungen der großen Marken neben den Basiszutaten ziemlich viele versteckte Zuckerarten wie Glukose, Fruktosesirup oder Maltodextrin. Mit diesen Zutaten wird Dein Müsli schnell zu einer Kalorien- und Fettbombe.
Diese unnötigen Kalorienbomben erkennst Du oft schon am Namen: Von Produkte die den Zusatz „Cruchy“,  „Knusper“ oder „Schoko“ tragen, solltest Du die Finger lassen.
Noch besser, Du mischst Dir Dein Müsli selbst. Leckeres Rezept für Dich folgt demnächst.

4. Mythos: Honig ist gesünder als Zucker und Marmelade.

Es ist richtig, dass Honig ein Naturprodukt ist, doch es ist nicht korrekt, dass er gesünder ist als Marmelade oder gar Zucker. Der Zuckergehalt dieser Produkte ist in etwa gleich hoch und sie sollten allesamt eher sparsam verwendet werden.

5. Mythos: Frisch gepresste Obstsäfte haben weniger Kalorien als gekaufte.

Auch hier muss man einen differenzierten Blick auf das Etikett werden. Viele Säfte haben einen hohen Zuckergehalt, manche gekauften Säfte sind sogar noch nachgezuckert, Aber im Grunde ist es ganz egal ob selbst gepresst oder gekauft, Früchte wie Orangen und Äpfel haben nun mal einen hohen Eigenzuckeranteil.
Ein absolutes Go für frischgepressten Saft ist der oft höhere Vitamingehalt. Damit gekaufter Saft haltbar wird, wird er erhitzt und dabei geht ein großer Teil der Vitamine verloren.
Nun weißt Du Bescheid… was das Ganze aber nicht heißen soll, dass Du jetzt dauerhaft und immer verzichten sollst… es gibt nichts Schöneres als ein feudales Brunch mit lieben Menschen… es darf eben nur nicht die Regel sein 😉

Chia Nuss Pudding

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  • …für eine Frühstücksportion
  • 250 ml Mandel- oder Hafermilch
  • 4 EL Chia Samen
  • 1 EL Sonnenblumenkerne
  • 3 EL gehackte, gemischte Nüsse z.B. Walnüsse, Paranüsse
  • 1 EL Kürbiskerne
  • 2 EL Haselnuss-, Sesam- oder Mandelmuss
  • 1 Prise Zimt
  • 1 EL Ahornsirup
  • 2-3 EL TK Heidelbeeren, Himbeeren oder Brombeeren oder frische, wenn es welche gibt
  • 1 EL Kokosfett
  • 2-3 EL TK Himbeeren oder frische, wenn es welche gibt

Die Milch, Chia Samen, Nussmus, das geschmolzene Kokosfett, Zimt und Ahornsirup in einer Schüssel oder einem Rundrandglas vermischen und mindestens 3-4 Stunden ziehen lassen. Am einfachsten geht das aber, wenn Du diesen Ansatz schon am Vorabend anrührst und es bis am nächsten Morgen in den Kühlschrank stellst.

Wenn Du TK Obst verwendest, sollstest Du es jetzt auch gleich aus dem Tiefkühlschrank nehmen.

Nach ein paar Stunden oder am nächsten Tag weiter

Über Nacht ist der Chia Ansatz zu einer Art Pudding geworden.

Wenn Du möchtest, kannst Du die Nüsse in einer Pfanne ohne Fett kurz angeröstet und zu dem Chia Pudding gegeben, schmeckt dann noch nussiger oder aber Du gibst sie einfach so in den Chia Nuss Pudding.

Sonnenblumen- und Kürbiskerne kommen ebenfalls dazu. Alles schon mal gut durchmischen bis Du jetzt zum Schluss das Obst dazu gibst. Das war’s schon… Guten Appetit!

Bin gespannt ob Dir diese Frühstücksvariante „Chia Nuss Pudding“ genauso zusagt wie mir. Ich liebe dieses Zeug sehr… es schmeckt fruchtig, macht satt und gibt mega Energie!

Was ist Dein Frühstücksliebling? Verrate es mir doch in den Kommentaren.

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